Montag, 16. Mai 2011

Zitronensaft: Spritzen ohne Spritzer

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Nehmen wir an, Sie suchen für drei Probleme eine Lösung: Erstens soll die angeschnittene Zitrone möglichst lange frisch bleiben. Zweitens wollen Sie ab und zu ein paar Tropfen Saft aus der Zitrone pressen, ohne dass die Spritzer sich rund um die Teetasse auf dem Tisch verteilen. Drittens sollen keine Kerne in das Getränk fallen. Dies alles lässt sich erreichen mit einer einfachen Silikon-Manschette - der LUKI Zitruspresse von Lékué. Die ist nicht dafür geeignet, große Mengen Saft auszupressen, denn der Kraftaufwand Ist genauso groß wie beim Pressen ohne Hilfsmittel. Aber wer jeden Tag ein paar Spritzer Zitrone in den Tee oder das Mineralwasser geben will, kann diese Manschette sehr gut gebrauchen.

Übrigens kann unser Körper die besonders gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des grünen Tees besser aufnehmen und verarbeiten, wenn man etwas Zitronensaft hinzufügt.
Die Zitronenpresse gibt es hier.

Freitag, 13. Mai 2011

Milch schäumen - leicht und schnell

Bisher habe ich zum Aufschäumen der Milch einen elektrischen Quirl benutzt. Das Ergebnis war immer recht gut. Allerdings entstand in der Küche immer Hektik, sobald ich versuchte, drei Dinge zur gleichen Zeit zu erledigen: Milch aufschäumen, Kaffeemaschine bedienen und mit den Gästen plaudern.
Dann entdeckte ich den Induktions-Aufschäumer. Die lobenden Reaktionen der Käufer auf der Amazon-Seite verleiteten mich zum Kauf. Und ich habe es nicht bereut.
Während übliche Milch-Aufschäumer, die die Form eines Topfes oder Krugs haben, mit Heizelementen bestückt sind (ähnlich wie ein Wasserkocher) nutzt der Induktions-Aufschäumer den Elektromagnetismus, um den Milchbehälter direkt zu erwärmen. Der Vorteil: Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung brennt die Milch garantiert nicht an. So reicht es aus, den Behälter nach dem Aufschäumen kurz mit warmem Wasser auszuspülen. Da der Behälter aus Edelstahl ist, kann man ihn aber auch in die Spülmaschine geben.
Das eigentliche Aufschäumen erledigt das kleine weiße „Zahnrad“ (siehe Foto), das im Inneren des Behälters elektromagnetisch zum Rotieren gebracht wird. Der daneben liegende weiße Ring wird benutzt, wenn die Milch nicht aufgeschäumt sondern nur erwärmt werden soll. Beide Ringe sind spülmaschinenfest.
Der Arbeitsablauf: Milch einfüllen. Schalter zweimal drücken. Nach 2 min ist der Schaum fertig und es ertönt ein Signalton.
Auch bei diesem Gerät hängt die Qualität des Schaums von der verwendeten Milch ab. Es ist mir zwar gelungen, auch mit ganz normaler Vollmilch guten Schaum zu erzeugen, für perfekten Schaum empfehle ich allerdings folgendes: H-Milch mit Kühlschranktemperatur verwenden. Milch zunächst kalt aufschäumen (siehe Bedienungsanleitung). Danach warm aufschäumen.

Den Induktions-Aufschäumer gibt’s hier.

Mittwoch, 26. November 2008

Tolles Aroma - wenig Aufwand

Ich hatte extreme Vorurteile gegen Kaffeemaschinen, die Kapseln verarbeiten - bis ich den Test machte. Jetzt weiß ich: Aus den Nespresso-kapseln kommt ein sensationell guter Espresso (oder auch Lungo). Die Crema legt sich auf die Zunge wie flüssiges Konfekt. Solche Ergebnisse konnte ich zuvor weder mit Siebträgermaschinen noch mit Vollautomaten erzeugen, jedenfalls nicht bei jedem Versuch. Offenbar sind beim Nespressosystem alle Bestandteile (Kaffeepulver, Kapsel, Maschine) so gut aufeinander abgestimmt, dass eben immer das gleiche, perfekte Resultat erzielt werden kann.
Ich werde jetzt meinen Vollautomaten ausrangieren. Was mich an dem nervte, beschreibt sehr treffend ein Beitrag aus dem Diskussionsforum auf www.chefkoch.de: "ICH gebe keine 400 EUR aufwärts für ein Gerät aus, das ich maximal 3-4 mal pro Woche benutze, das eine eingebaute Halbarkeit von ca. 1500 Tassen oder knapp 2 Jahren hat und danach alle 1-2 Jahre für sehr teures Geld repariert oder gewartet werden muss. Ich habe keine Lust, regelmäßig Brühgruppen auszubauen und von gammeligen Kaffeeresten zu reinigen."
Das Bedienen einer Nespresso-Maschine ist sehr einfach: Einschalten, Kapsel einlegen, Knopf drücken. Fertig.
Die verbrauchte Kapsel fällt in einen Behälter, sobald ein Hebel nach oben gedrückt wird. Danach sollte man kurz zur Reinigung klares Wasser durchlaufen lassen. Abends ziehe ich die Wasser- und Kapselbehälter heraus und spüle sie mit klarem Wasser. Mehr Reinigungsaufwand gibt es nicht, denn im Gegensatz zu Vollautomaten kann sich hier kein Kaffeepulver im Gerät festsetzen.
Zu meinen alten Vorurteilen gehörte auch die Meinung, Nespressokapseln seien extrem teuer. Ich habe nachgerechnet. Im Vergleich zu den vorher benutzten Bohnen von illy zahle ich bei Kapseln jetzt 2 Cent mehr pro Tasse. Das ist der Genuss mir wert.
Übrigens hat die Stiftung Warentest dieser Tage alle drei untersuchten Nespresso-Geräte mit GUT bewertet. Darunter auch jenes, dass ich getestet habe. (Einziger Unterschied: Ich wählte die Ausführung ohne Milchaufschäumer, denn das lässt sich - wie im vorigen Beitrag beschrieben - besser lösen.)
Ich gebe eine klare Empfehlung für die (mit Designpreisen ausgezeichnete) DeLonghi EN 185.M Le Cube. (Der Link führt zu einem günstigen Angebot bei Amazon.)

PS: Eine Kapsel pro Espresso? Ist das nicht Umweltfrevel? - Ich habe nachgewogen: 250 g Bohnen von illy sind in einer Dose verpackt, die 127 g wiegt. Die gleiche Menge Nespresso (also 250 g) passt in 42 Kapseln (ca 1 g je Kapsel). Das überraschende Ergebnis ist also: Nespresso braucht nur ein Drittel des Verpackungsgewichts.

Mittwoch, 5. November 2008

Milchschaum - perfekt

Jahrelang habe ich die Milch für den Cappuccino mit der Dampfdüse der Espressomaschine aufgeschäumt. Das ging - je nach Modell - besser oder schlechter. Zufällig las ich neulich Erfahrungsberichte von Benutzern dieser seltsamen, kleinen elektrischen Quirle, die sehr nach Spielzeug aussehen. Zu meiner großen Überraschung waren die Meinungen zum "Latte-Whip® Magic" geradezu euphorisch. Also habe ich diesen Milchaufschäumer getestet. Und er hat mich mehr als überzeugt. (Im Gegensatz zu einem ähnlichen Gerät der Marke Severin.) Mit dem Latte-Whip® Magic ist der Schaum buchstäblich in Sekunden fertig. Die Festigkeit des Schaumes kann man selbst bestimmen: Fünf Sekunden quirlen für leicht schaumig, zehn Sekunden für festen Schaum, der fast so stabil ist wie Zuckerwatte.
Ein großer Vorteil ist auch die leichte Reinigung. Den Quirl kurz unter fließendes Wasser halten und einschalten. Danach kurz drehen lassen. Oder oder in eine wassergefüllte Tasse tauchen, einschalten, rausnehmen. Fertig.
Die Düse an der Espressomaschine hingegen braucht zur Reinigung eine umständliche Prozedur: Düse abziehen, unter warmen Wasser abspülen, wieder einbauen und dann nochmal Dampf durchjagen.
Das kann ich mir jetzt sparen. Und dank des Latte-Whip® Magic trinke ich wieder häufiger Cappuccino. Das Gerät gibt's hier.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Sommerzeit - Winterzeit

Die Grafik zeigt, wie wir unsere Uhren am kommenden Sonntag umstellen müssen - also eine Stunde zurück. Die Sommerzeit beginnt dann wieder am letzten Sonntag im März um 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Dann stellen wir die Uhren vor.
So genannte Funkuhren erledigen das übrigens automatisch, denn sie erhalten die korrekte Uhrzeit über ein Funksignal. (Funkuhren ab ca 10 Euro gibt es hier.)

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Kocht wie von selbst: Actifry

Hat da tatsächlich jemand das Kochen neu erfunden? - Ja, so ist es. Nach vierwöchigem Test kann ich sagen: Diese Maschine gehört in fast jede Küche. Sie macht aus frischen Kartoffeln und nur einem Löffel Öl sehr leckere Pommes Frites. (Nein, es ist keine Fritteuse - dazu gleich mehr.) Eine Gemüsepfanne (Zucchini, Tomaten, Zwiebel, Knoblauch) gelingt so, dass jede Zutat ihr volles Aroma entfaltet. Und erst Champignons! Ja sogar (kreisförmiges) Baguette habe ich darin gebacken (man muss es ein paarmal drehen, damit es nicht ungleichmäßig bräunt; und der Rührflügel ist vorher rauszunehmen, nach 20 Minuten ist es fertig).
Die Actifry ist ein Heißluftofen. Das Gargut wird von einem langsam laufenden Rührflügel umgewälzt. Man muss also nicht daneben stehen, sondern kann nebenan Kaffee trinken, bis das Essen fertig ist. Ein Rezeptbuch ist dabei; darin sind verschiedenste Gerichte wie z.B. auch Gulasch und Scampi beschrieben.
Zum Reinigen können Pfanne, Deckel und Rührflügel in die Spülmaschine gegeben werden. Nach Gebrauch verschwindet die Actifry (wiegt nur 2 kg) auf dem Küchenschrank.
Zu kaufen gibt's die Actifry hier. (Dort finden sich auch viele weitere Testberichte von Käufern.)

Montag, 6. Oktober 2008

CD-Hülle aus Papier

Wer CDs selbst brennt, kauft gern Spindeln mit 50 oder 100 Rohlingen. Dann kommt irgendwann der Tag, an dem keine alten, leeren Plastik-CD-Hüllen mehr im Schubfach liegen, um das frisch Gebrannte sicher zu verpacken. In diesem Fall hilft das folgende Video. - Innerhalb weniger Minuten entsteht aus einem Blatt Papier eine CD-Hülle, die sich auch noch individuell bemalen lässt...



Paper CD Case - video powered by Metacafe